Hans Erni

01/01/2024 10:00
31/12/2025 17:00

La conquête du temps (Die Eroberung der Zeit) sind drei von Hans Erni für die Weltausstellung in Brüssel (1958) realisierte Fresken.

Am 17. April 1958 eröffnete die Weltausstellung in Brüssel ihre Türen. Die Wahl der Abteilung Uhrmacherei für die Einrichtung des Schweizer Pavillons fiel auf das Projekt des Architekten Hans Gübelin und des Künstlers Hans Erni. Der vom Architekten vorgesehene schlichte, helle, und elegante Bereich wurde mit den drei grossen Fresken von Hans Erni dekoriert.

Für den notwendigen Abstand zum Betrachten des Werks sorgte ein Wasserbecken. Der Ansatz von Hans Erni für die Realisierung der drei Fresken ist stark von den Gesprächen mit den Verantwortlichen der Abteilung Uhrmacherei inspiriert, die ihm eine umfassende Dokumentation und zahlreiche Informationen zur Verfügung stellten. Sein Werk stellt eine Trilogie dar: Geschichte der Zeitmessung – Technik der Zeitmessung – Philosophie der Zeitmessung.

Der Hintergrund der Temperamalereien zeugt von einem beliebten Verfahren des Künstlers, das darin besteht, die noch frische Farbe mit Zeitungspapier zu belegen und dieses danach wieder zu entfernen, um subtile Vermischungen und dynamische Bewegungen zu bewirken. Danach zeichnete der Maler mit fester und sicherer Hand die Umrisse von Gegenständen und Figuren. Jedes Gemälde lebt vom Hintergrund, der ihm seine ganz eigene Grundstimmung verleiht. Der Inhalt jedes der drei Gemälde wird in den Audioguides des Museums ausführlich behandelt und bietet ein spannendes ErlebnisLa conquête du temps, trois fresques de Hans Erni réalisées pour l'Exposition universelle de Bruxelles (1958).

Foto im Inneren des Musée International d'Horlogerie

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